Damenstiefel und Damenschuhe günstig online kaufen

Schöne Damenstiefel und Damenschuhe günstig online kaufen

Bezeichnungen von Laufsohlen

Gute Innensohlen sind grundsätzlich aus pflanzlich in der Grube gegerbtem Leder, weil dieses

  • ein gutes Schuhklima ermöglicht und
  • für einen stabilen Schuh sorgt (die Brandsohle ist das Rückgrat des Schuhs, an der Schaft und Laufsohle befestigt werden).

Mehrheitlich werden aber aus Kostengründen Innensohlen aus imprägnierter Pappe oder Kunststoffgeweben verbaut. Um dies zu verbergen, werden häufig zusätzliche Deckbrandsohlen aufgeklebt.

Zwischensohlen dienen meist der Dämpfung beziehungsweise dem Design und sind entweder aus synthetischem Material (zum Beispiel aus EVA), oder - bei Lederschuhen, oft aus Leder.

An Laufsohlen werden meist folgende Anforderungen gestellt:

  • Rutschsicherheit (= Sicherheit)
  • Abriebfestigkeit (=Haltbarkeit)
  • Durchstoßfestigkeit (= keine Verletzungen des Fußes)
  • Wasserdichtigkeit (= Gesundheit und Komfort)

Einzelne Schuhmodelle können von diesen Anforderungen abweichen. Die Außensohle eines Tanzschuh beispielsweise soll eine hohe Abriebfestigkeit bieten und gleichzeitig ein definiertes Rutschen auf dem Tanzboden erlauben. Die Wasserzügigkeit und -dichtigkeit spielt für diese Art von Schuhen keine Rolle. Oder zum Beispiel bei Plateausohlen ist das Gewicht des Sohlenmaterials sehr entscheidend. Je nach den jeweiligen Anforderungen (und dem Verkaufspreis der Schuhe) werden verschiedene Materialien in unterschiedlichen Qualitäten verarbeitet.

So sind Außensohlen zumeist aus Leder, Gummi (Naturlatex oder einer Mischung aus künstlichem Gummi mit Naturgummi) oder Kunststoff gefertigt. Neben den am meisten verbreiteten und in sehr unterschiedlichen Qualitäten erhältlichen Gummi- und Ledersohlen werden bei bestimmten Schuhmodellen auch Holzsohlen, Korksohlen oder Sohlen, die zu Modezwecken aus ungewöhnlichen Materialien (z. B. Plexiglas) bestehen, verarbeitet.

  • Langsohlen sind Sohlen, die von der Schuhspitze bis zur Ferse reichen.
  • Halbsohlen sind Sohlen die bis in das Sohlengelenk (knapp über die Ballenlinie hinaus) gehen.
  • Schalensohlen werden mit einem hochstehenden Rand gefertigt (oft bei Wanderschuhen).
  • Absatzsohlen sind Sohlen mit integriertem Absatz.
  • Keilsohlen nehmen wie ein Keil vom Vorfuß bis zur Ferse an Stärke (Höhe) zu.
  • Plateausohlen sind wesentlich dicker als gewöhnliche Sohlen.
  • Gleitschutzsohlen sind dünne, nachträglich aufgebrachte Halbsohlen aus Gummi mit leichtem Profil.
  • Profilsohlen bezeichnen Sohlen aus Gummi mit ausgeprägtem Profil (Arbeitsstiefel, Bergschuhe usw.)
  • Unterschiedliche Materialien führen zu entsprechenden Benennungen (Kreppsohlen, Ledersohlen usw.)
  • Unterschiedliche Profile führen zu eigenen Sohlentypen (Ridgewaysohle, Commandostylesohle, Golfsohle, Stollensohle, Dainitesohle usw.)

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schuhsohle aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.